Sakrament, ok, tun wir wieder was, der Winter ist vorbei! Fünfter April, Helfenberg, Zackizacki, hinfahren, Hoth Music, Geld bei dem Musiker abgeben, der am vertrauenswürdigsten ausschaut (und wir wissen doch, wer das ist!), Spaß haben. Und ein Bier trinken, das freut den Wirt. Und irgendwas war da noch mit Mai und Südbahnhofmarkt.

So. Die Lieder auf der Website sind angehört, das Konzert besucht, du reitest die Welle des vollendeten Glücks, aber: Huch! Etwas fehlt. Du willst Milva Serkin umarmen, liebkosen, besitzen! Kein Problem. Es gibt CDs. Grundsätzlich seit Mitte der Achtziger, aber Milva Serkin ist drin, wo Milva Serkin drauf steht. Und ebendies ist seit kurzem der Fall. Also aufgemerkt.

Und wie ist das Abrutschen in die Beschaffungskriminalität zu vermeinden? Schreibe Milva Serkin ein paar höfliche Zeilen, in denen du dich als zum Besitz einer CD qualifiziert darstellst.

Da schaust jetzt aber, wo du doch hören solltest. Aber na gut, dann schaust du eben unter »Musik«. Da hörst du dann was. Versprochen.

Es geht los. Der Tee ist aufgesetzt, die Mütze ab. Der dunkle Anzug erblickt das frühsommerliche Tageslicht. Im Schatten einer Trauerweide streicht sich ein Kapuzineräffchen das Marmeladebrot aus dem Gesicht, während sich im Apothekerschrank eine Demo zusammenrottet und schreit: »Prinzessinnenhall!«

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